Niederösterreichisches Solartechnik-Unternehmen stattet Weltausstellung aus

Rendering des Expo Areals in Astana

Aufschwung für heimische Solar-Branche: ertex solar aus Amstetten erhält Auftrag für Photovoltaikdach des Hauptgebäudes der Expo 2017 in Kasachstan

Amstetten, Mai 2016 - in knapp einem Jahr eröffnet die Expo 2017 in Astana/Kasachstan ihre Türen für rund fünf Millionen Besucher aus aller Welt.

Passend zum Kernthema "Energie der Zukunft" wird das 25 Hektar große Expo-City-Areal komplett durch Wind und Solartechnik betrieben. Das Hauptgebäude und Herzstück des Ausstellungskomplexes ist eine 80 Meter hohe, kugelförmige, verglaste Stahlkonstruktion mit integrierten Windturbinen, genannt "kasachischer Pavillon". Den Auftrag für die 1.500 Quadratmeter umfassende solartechnische Ausstattung des Hauptgebäudes erhielt jetzt das weltweit tätige niederösterreichische Unternehmen ertex solar, spezialisiert auf gebäudeintegrierte Photovoltaik.

 

Der Auftrag für die Expo 2017 ist der derzeit größte eines österreichischen Solartechnik-Unternehmens im Ausland. Für ertex solar, weltweit führender Spezialist für die Produktion und den Vertrieb von Solarmodulen, ist das ein klares Zeichen für den Erfolg von spezialisierten Lösungen für diesen Bereich: "Nach einem Auftragsrückgang in den vergangenen Jahren ist in der heimischen Solartechnik-Branche ein deutlicher Richtungswechsel zu spüren. Wir führen dies insbesondere auf individuelle Lösungen österreichischer Anbieter zurück, die Architekten im Gegensatz zu den asiatischen Standardprodukten höhere Flexibilität und Designfreiheit ermöglichen.", betont Dieter Moor, Geschäftsführer von ertex solar. Seit Beginn des Jahres 2016 konnte sein Unternehmen bereits mehr als eine Million Euro Umsatz durch Aufträge im Solarbereich verbuchen.

Expo 2017: Individualität und Designfreiheit

Rendering des Daches des Hauptgebäudes "Sphere" der Expo2017

Symbiose aus Leistung und individuellem Design

Mit der Ausstattung des Expo-Gebäudes konnte sich das niederösterreichische Unternehmen unter fünf internationalen Zulieferern durchsetzen. Die Herausforderungen des Projektes liegen vor allem in der Geometrie und in den unterschiedlichen Zellbelegungen des kugelförmigen Gebäudes. Die eigens für die gläserne Hülle des Hauptgebäudes entworfenen Solarelemente stellen hinsichtlich Form, Fassung, Abmessungen und Anzahl der Zellen Unikate dar und vereinen so Ästhetik und solare Energiegewinnung.

"Für die Expo stellen wir 380 individuell angefertigte Elemente her, die vor Ort nur noch montiert werden müssen und eine installierte Leistung von 40 Kilowatt erbringen", erklärt Dieter Moor.

In den vergangenen zehn Jahren konnte ertex solar mehr als 1.000 Projekte nach individuellen Wünschen von Architekten und Bauherren umsetzen. Als direkte Tochterfirma eines europaweit führenden Produzenten von Verbundsicherheitsglas ergeben sich in der gesamten Produktion auch vergleichsweise kurze Lieferzeiten.

Über ertex solar

Als Tochterfirma der niederösterreichischen Ertl Gruppe mit 700 Mitarbeitern und Glas-Produktionsstandorten in Österreich, Tschechien und Slowenien vereint ertex solar Photovoltaik mit knapp 70 Jahren Glasbau-Erfahrung. Das 2004 in Amstetten gegründete Unternehmen verfügt über Vertriebspartner auf allen fünf Kontinenten und gehört zu den weltweit führenden Spezialisten für die Produktion und den Vertrieb von Solarmodulen. ertex solar versteht sich vor allem als Partner für Architekten und Bauherren, die individuell angefertigte Photovoltaik in die Gebäudehülle integrieren wollen.